Befragt man die Unternehmensentscheider, welche strategische Fragestellung im IT Umfeld für sie in den nächsten Monaten ganz oben auf ihrer Agenda steht, so hört man immer häufiger die Aussage: make or buy – selber machen oder zukaufen!
Bei dieser Kernentscheidung steht ohne Frage die Reduzierung der Kosten im Sinne einer Total-Cost-of-Ownership-Betrachtung im Vordergrund. In verschiedenen Analysen zu diesem Thema nennen Unternehmen, die eine Outsourcingstrategie erfolgreich umgesetzt haben, immerhin eine Kostensenkung von durchschnittlich um die 15 Prozent. Allerdings ist die dabei genannte Spanne von 10 Prozent bis zu 39 Prozent sehr groß. Teilweise werden in der Presse sogar Größenordnungen von 50 Prozent und mehr genannt – in Einzelfällen mag dies sogar zutreffend sein.
Auch wenn dieses klassische Outsourcing-Argument noch immer an erster Stelle genannt wird, so gewinnt ein zweites Argument immer mehr an Bedeutung: Verbesserung der Qualität bei gleichzeitig erhöhter Flexibilität. Oder einfach ausgedrückt: die richtigen Ressourcen zur richtigen Zeit mit dem richtigen Skill am richtigen Ort zur Verfügung zu haben. Und das, ohne eigene Leerlaufkapazitäten zu generieren.